Für queere, trans*-, inter*- und nicht-binäre Personen sind Stadien im Männerprofifußball keine einladenden und schon gar keine sicheren Orte. Sie stoßen dort auf eine ganze Reihe von Barrieren und Diskriminierungen, die bereits beim Zugang zum Stadion anfangen. Das Projekt „Vielfalt im Stadion“ der Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit (KoFaS) hat gemeinsam mit einer Reihe von Profi-Fußballvereinen Maßnahmen für mehr Inklusion und Diskriminierungsfreiheit entwickelt – damit das Stadionerlebnis auch für Fans aus der LGBTQ+-Community genießbar wird.
Digitale Empfehlungen für verschiedene Hintergründe
Die Projektergebnisse sollten auf einer Website veröffentlicht werden, um den Vereinsmenschen wie Fanbeauftragten, Sicherheitspersonal und CSR-Verantwortlichen direkten Zugang zu den erarbeiteten Maßnahmen und Empfehlungen zu bieten. In der Konzeptionsphase erhob flmh die Bedürfnisse der Zielgruppen und entwickelte Wege, wie auch Vereinsmitglieder ohne Vorkenntnisse sich mit Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung beschäftigen können. Diese Ausrichtung stand im Zentrum des Designprozesses. Ziel war ein frisches, progressives Erscheinungsbild, das Nutzer:innen mit unterschiedlichen Hintergründen anspricht.
Interaktiv, multimedial und barrierearm – die neue Website
Das Projekt „Vielfalt im Stadion – Queere Fans im Fußballstadion?!“ ist jetzt mit einer neuen Website ausgestattet. Praktiker:innen im Fußball haben nun direkt und unkompliziert Zugang zu Informationen, die für ihre Arbeit relevant sind. Die von flmh ausgearbeitete Website ist interaktiv, multimedial und barrierearm umgesetzt. So wird der Stadionbesuch in Zukunft sicherer – für alle.