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Kampagne gegen Korruption in Sambia


Transparency International
2021
  • Design
  • Digitale Plattformen
  • Kampagne
  • Strategie

Bewusstsein schaffen für das Problem

Korruption ist in Sambia an der Tagesordnung. Weil praktisch überall die Hand aufgehalten wird, ist vielen Sambier:innen nicht bewusst, dass es sich bei Schutzgeldzahlungen oder zugesteckten „Gebühren“ um Korruption handelt. Das GIZ-Projekt „Civil Society Participation Programme“ hat die sambische Sektion von Transparency International bei der Bewusstseinsbildung in Sambia unterstützt, um vor allem junge Leute über Alltagskorruption aufzuklären.

„Alltags“-Models als Vorbilder

flmh wurde mit der Erarbeitung und Umsetzung einer entsprechenden Kampagne beauftragt. Entwickelt wurde ein Keyvisual und ein Corporate Design für die Kampagne; darüber hinaus organisierte flmh mit einer in Lusaka ansässigen Partneragentur ein Foto- und Videoshooting mit fünf „Alltags“-Models, die zum Gesicht der Kampagne wurden. Entstanden sind eine Serie von Plakaten und Großflächenmotiven, Videoclips sowie ein Jump’n’Run-Spiel. Das Spiel greift auf unterhaltsame Art mehrere Korruptionsszenarien auf und lässt die Spieler:innen zu Superheld:innen im Kampf gegen Korruption werden.

Meldung von Korruptionsfällen

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war eine Kampagnenwebsite, über die Sambier:innen Korruptionsfälle inoffiziell und anonym melden können. Grundlage dafür waren Empfehlungen einer Studie: Diese zeigte, dass zuvor kaum Fälle gemeldet worden waren – vor allem wegen unzureichendem Datenschutz. Der Meldeprozess wurde daher datensparsam und sicher neu gestaltet. Zudem richtete sich die Kampagne gezielt an junge Frauen, da diese häufiger und stärker von Korruption betroffen sind.