Barrierearmut

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Sister Cities in Action – Globale Marke und Onlinepräsenz


Eine Welt Stadt Berlin
2025
  • Design
  • Digitale Plattformen
  • Strategie

Jakarta, Mexiko-Stadt, Windhoek und Berlin

Klimawandel, soziale Ungleichheit und nachhaltige Stadtentwicklung machen nicht an Grenzen halt – Antworten darauf müssen gemeinsam gefunden werden. Zu diesem Zweck haben sich in dem Projekt „Sister Cities in Action“ vier Städte in drei Partnerschaften mit ein und demselben Ziel zusammengetan: Berlin arbeitet mit Jakarta, Mexiko-Stadt und Windhoek zusammen, koordiniert vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER). Tandems aus Berliner NGOs und Organisationen der Partnerstädte bringen ihre Expertise ein, schaffen Dialogräume und bauen langfristige Beziehungen auf. So entstehen transnationale Netzwerke, in denen lokale Akteur:innen voneinander lernen, konkrete Projekte umsetzen und sich für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltige Stadtentwicklung in einer gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen globalem Süden und Norden einsetzen.

Verbindung und Vielfalt visuell sichtbar machen

Damit diese Zusammenarbeit nach außen sichtbar wird, hat flmh für die „Sister Cities in Action“ die visuelle Identität sowie den digitalen Auftritt entwickelt. Als ersten Schritt schärfte flmh in zwei internationalen Workshops gemeinsam mit den Partnerstädten die strategische Ausrichtung des Projekts. Darauf aufbauend erfolgte die Namensentwicklung: Die ursprüngliche administrative Bezeichnung „Modellstädtepartnerschaft“ wurde in einem iterativen Prozess hinsichtlich Wirkung und Verständlichkeit weiterentwickelt. Aus den Workshop-Erkenntnissen entstand so ein Name, der Dynamik und Kooperation sichtbar macht: „Sister Cities in Action“.

Ein digitales Zuhause für Austausch und Engagement

Für Logo und Webdesign von „Sister Cities in Action“ hat flmh einen Collagen-Stil entwickelt, der mehrere Städte in einem Bild sichtbar macht. Ausgehend von der Frage, wie sich alle Städte gleichzeitig im Hero-Bereich darstellen lassen, entstand die Idee, Stadtmotive collageartig „zusammenzuschneiden“ und sie mit einer Farbcodierung zu verbinden, bei der jede Stadt eine eigene Logofarbe erhält. So entstand ein flexibles, wiederverwendbares Gestaltungselement – das visuell erzählt, dass das Projekt aus vielen einzelnen Teilen zusammengesetzt ist.
Die Aufgabe für die Website lautete, eine visuelle Sprache zu schaffen, die Dynamik und Kooperation ausdrückt – und gleichzeitig genügend Raum lässt für die Vielfalt der Städte, Menschen und Ideen, die hinter dem Projekt stehen. Online hat flmh das in eine klare, modulare Struktur mit großzügigem Weißraum, prägnanten Bildern und intuitiver Navigation übersetzt. Besucher:innen finden dort Neuigkeiten, Informationen zum Projekt und zu den Partnerstädten sowie Mitmach-Möglichkeiten. Das Ergebnis ist ein konsistenter, professioneller Auftritt, der „Sister Cities in Action“ sowohl informativ als auch visuell erlebbar macht.