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Ein neues Narrativ: Anders über Klima und Flucht reden


International Rescue Committee
2023
  • Strategie

Klimakrise, Flucht und das IRC

Klimawandel, Armut und Konflikte verstärken sich gegenseitig – und zwingen weltweit Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Dürren, Überschwemmungen oder Stürme zerstören Lebensgrundlagen, verschärfen Konflikte und führen zu humanitären Notlagen. Das International Rescue Committee (IRC) macht sichtbar, wie eng Klimakrise und Migration verknüpft sind und warum besonders verletzliche Staaten mehr internationale Unterstützung brauchen. In Deutschland wird dieser Zusammenhang jedoch selten klar benannt.
International Rescue Committee-Logo

Analyse des blinden Flecks in der Debatte

Um das zu ändern, hat flmh für das IRC untersucht, wie die Themen Klima und Flucht in Politik, Medien und Öffentlichkeit diskutiert werden, und wo neue Ansätze nötig sind. Denn bislang wird über Migration erst dann gesprochen, wenn diese Europa direkt erreicht – Prävention, Anpassung und Resilienz geraten dabei ins Hintertreffen. flmh führte Expert:inneninterviews, wertete Medien- und Social-Media-Debatten aus und analysierte politische Positionen. So entstand ein klares Bild davon, welche Narrative wirken, welche Zielgruppen schwer zu erreichen sind und wo Chancen für Allianzen liegen.

Neue Bündnisse statt Abschottung

Auf Basis der Analyseergebnisse entwickelte flmh eine Kommunikationsstrategie, die dem IRC hilft, seine Botschaften zu schärfen und neue Bündnisse mit Akteur:innen zu schließen. Der Fokus dabei: Klima und Flucht zusammen zu denken, ohne Abschottungsnarrative zu bedienen. So lässt sich mehr Unterstützung für vorausschauende, resilienzstärkende Maßnahmen gewinnen.